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Flexible Eingangsstufe

Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 bietet die CDSC – wie in einigen Bundesländern in Deutschland – die jahrgangsgemischte Eingangsstufe an. Diese umfasst die Klassenstufen eins und zwei.

Ziel ist es den Beginn der Schulzeit noch kindgemäßer, den Lernvoraussetzungen des einzelnen Kindes entsprechend zu gestalten. Durch die unterschiedliche Verweildauer der Kinder in der Schuleingangsstufe und die offene Gestaltung des Unterrichts wird diesen Zielen Rechnung getragen. 

Einschulung

Alle Kinder, die schulreif sind, über Grundkenntnisse der deutschen Sprache verfügen und bis zum  1. August sechs Jahre alt werden, können in der Grundschule der CDSC eingeschult werden. Für Kinder, die nach diesem Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, gibt es eine "Kann-Kind"-Regelung. Voraussetzung für die Einschulung eines „Kann-Kindes“ ist eine gemeinsame Empfehlung von Erzieherin und Kooperationslehrerin bzw. von Erzieherin und Grundschulleitung.

Jahrgangsmischung

In der Flexiblen Eingangsstufe wird jahrgangsgemischt unterrichtet, das heißt 6- bis 8-jährige Kinder lernen in einem Klassenverband miteinander und voneinander.

Dies hat mehrere Vorteile:

  • Jahrgangsübergreifender Unterricht bedeutet zwangsläufig, dass die Kinder in einem Teil des Unterrichts individuell arbeiten, z. B. mit dem Wochenplan. So können sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Schüler besser gefördert werden.
  • Schulanfänger treten in eine Gruppe ein, in der Regeln, Rituale und Arbeitsformen bereits bekannt sind. So können sie wesentliche Verhaltensweisen schnell übernehmen. Der Erfahrungs- und Wissensvorsprung älterer Kinder wirkt als Antrieb für das gemeinsame Arbeiten.
  • Die Verweildauer in der Eingangsstufe ist flexibel. Sehr begabte Kinder können schon nach einem Jahr in Klasse 3 wechseln. Langsam lernende Kindern können sich in drei Jahren den Stoff der Eingangsstufe erarbeiten, ohne ihre Lerngruppe wechseln zu müssen.
  • Kinder helfen und unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander. Die Jüngeren können schon einmal bei den Älteren mithören oder auch mal zu den schwierigeren Aufgaben greifen. Ältere Kinder profitieren, indem sie Gelerntes an andere weitergeben. Dies bedeutet für das vermittelnde Kind Wiederholung, Übung und Anwendung der Lerninhalte und trainiert zudem das Ausdrucksvermögen. Darüber hinaus werden soziale Kompetenzen gestärkt.

Team-Teaching

In acht Unterrichtsstunden pro Woche, stehen der Klasse zwei Lehrkräfte und zwei Räume zur Verfügung. Solche Teamstunden können für ein getrenntes Unterrichten von Erst- und Zweitklässlern genutzt werden. Dies bewährt sich bei Einführungsstunden in Deutsch und Mathematik, wobei auch ein leistungsstarker Erstklässler am Unterricht der Zweitklässler teilnehmen kann. Darüber hinaus bewährt sich Team-Teaching in Phasen eigenverantwortlichen Lernens. So können sich Kindern während dieser individuellen Lernphase an zwei Lehrkräfte wenden.

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