
Manchmal braucht es nur einen einzigen Moment, um etwas zu verändern. Als die Sechstklässlerin Seven Wang einen streunenden Hund in Chiang Mai sah, entstand bei ihr der Wunsch zu helfen. Aus dieser Begegnung wurde eine Spendenaktion an der CDSC – mit Unterstützung vieler Mitschülerinnen und Mitschüler, engagierter Lehrkräfte und einer Schulgemeinschaft, die gemeinsam Verantwortung übernahm.
Mit viel Mut, Herz und Einsatz sammelte Seven gemeinsam mit ihrem Team 3.050 Baht für Tierschutzorganisationen in Chiang Mai. In ihrem persönlichen Bericht erzählt sie, wie aus einer Idee ein erfolgreiches Projekt wurde – und warum jeder Einzelne etwas bewegen kann.
Mein Name ist Seven Wang und ich besuche die 6. Klasse der CDSC.
Ich habe selbst einen Hund, und Tiere bedeuten mir sehr viel. In Chiang Mai sieht man leider auch viele streunende Hunde. Vor ein paar Monaten habe ich beim Spazierengehen mit meinen Eltern einen streunenden Hund gesehen. Ich wollte ihn am liebsten in ein Krankenhaus bringen, aber das ging leider nicht. Wir haben den Hund noch eine Weile beobachtet, und dann kam plötzlich ein Tierretter von einer Organisation vorbei. In diesem Moment hatte ich den Wunsch, ihnen zu helfen.
Deshalb kam mir die Idee, in meiner Schule beim Freitagsmarkt eine kleine Spendenaktion zu organisieren. Ich war sehr nervös, als ich gefragt habe, ob wir das machen dürfen, aber unser Lehrer Herr Winterhalder und unsere Lehrerin Frau Feick haben versprochen, uns zu unterstützen. Am Ende haben ungefähr zwölf Schülerinnen und Schüler mitgeholfen, und wir haben gemeinsam Cookies, Brownies und Kuchen verkauft.
Es war schön zu sehen, wie viele Leute Tiere unterstützen wollten und etwas gekauft haben. Am Ende haben wir sogar 3050 Baht gesammelt, die wir an Hand to Paw und den WVS (Worldwide Veterinary Service) spenden konnten.
Ein besonderer Moment war für mich, als wir am Ende zusammen das Geld gezählt haben und gemerkt haben, wie viel wir wirklich gesammelt hatten. In diesem Moment habe ich mich sehr gefreut und war auch ein bisschen stolz, weil aus meiner Idee tatsächlich etwas Großes geworden ist.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die geholfen haben: bei den Schülerinnen und Schülern, bei den Lehrern und Lehrerinnen und natürlich bei allen, die mitgearbeitet, etwas gebacken oder gekauft und gespendet haben. Ohne euch wäre die Aktion nicht möglich gewesen.
Seven Wang


